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Außergewöhnliches Burgfest

Das Burgfest hat sich in 57 Jahren zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens ins Gustavsburg entwickelt. Es bietet den Bürgern der Stadt Ginsheim-Gustavsburg Gelegenheit sich bei Sport, Kultur, Gottesdienst und Musik näher zu kommen und die Gemeinschaft zu

pflegen. Allerdings hatte in diesem Jahr keiner der Organisatoren damit gerechnet, dass herbstliche Wetterverhältnisse und ein unerwartet hoher Zuschauerzuspruch 2013 zu einem Burgfest werden ließen, das als eines der außergewöhnlichsten in die Geschichte eingehen wird.

Fußball- und Tennisturnier, ein kurzweiliger Quizabend und ein abwechslungsreiches Programm auf dem Festplatz sollten 2013 den Rahmen für den kulturellen Höhepunkt in Gustavsburg liefern.

Das Fußballturnier des FC Germania Gustavsburg zu Beginn der Burgfestwoche 2013 zeigte allerdings bereits die Zeichen, die sich durch die gesamten acht Tage wie ein roter Faden zogen. Wechselhafte Wetterverhältnisse bei einer ungetrübten guten Stimmung der beteiligten Vereine und Gäste.

Diese gute Stimmung setze sich beim Tennisturnier des Tennisclub Gustavsburg weiter vor. Der kurzweilige und in diesem Jahr besonders spannende Quizabend im Rahmen des Burgfestes erfreute sich wieder zahlreicher Besucher, die am Ende der Veranstaltung zusicherten: „Im nächsten Jahr sind wir wieder da!“.

Die Eröffnung des Festplatzes an der Ochsenwiese am Freitag fand bei herbstlichen Witterungsverhältnissen statt. Nachdem am Morgen die Kinder

der Kindergärten und der Grundschule mit dem kostenlose Angebot zur Nutzung der Fahrgeschäfte inoffiziell den Platz bereits eröffnet hatten, zogen die Kostheimer Gecken und im Anschluss die Band „Brass Maschine“ trotz dieser ungünstigen Voraussetzungen zahlreiche Gäste auf die Mainspitze.

Am Samstag schienen bei warmen und trocknen Wetter alle potentiellen Besucher zu denken „Heute oder nie!“.

Und so stürmten fröhliche Menschen die Ochsenwiese und feierten ausgelassen im Anschluss an die Meenzer Nodequetscher mit „The Incredible Dexter Band“ deren fünfjähriges BühnenJubiläum.

Der Platz schien aus allen Nähten zu platzen: Leuchtstäbchen,Außergewöhnliches Burgfest Wunderkerzen, Konfetti-Kanonen, das komplette Vorstandsteam der Sport-

und Kulturbundes rockt die Bühne - dies alles war Gänsehaut pur und Erinnerungen die bleiben werden.

Das Kontrastprogramm brach dann am Sonntag über das Burgfest herein. Nachdem der Frühschoppen mit der Castellum Musik und Show Band und den Kasteller Musikanten noch viele Besucher lockte und die Samba Percussions Gruppe des TVG Ginsheim „Bateria Caipirinha“ den Gästen noch einmal richtig einheizte musste der Auftritt der Extraklassen Band „Still Collins“ bereits nach wenigen Liedern abgebrochen werden. Zu groß war die Gefahr, dass der starke Wind und die sintflutartigen Regenfälle Mensch und Technik gefährdeten. Ein Festplatz, der kurz nach 21:00 Uhr geschlossen war gab es noch nicht so häufig in der Geschichte des Burgfestes.

Zum Glück hielten sich die Regenfälle am letzten Tag dann zurück, so dass das vielfältige kulturelle Programm mit ökumenischen Gottesdienst, unter musikalischer Begleitung des evangelischen Bläserchores Gustavsburg, und der musikalischen Frühschoppen mit dem evangelischen Bläserchor 

Ginsheim, zu mindestens trocken verliefen. Der Kindernachmittag zog am Mittag wieder die Massen auf den (trockenen) Festplatz. Auf der Festbühne präsentierten sich der Turnverein Gustavsburg, der Kindergarten Kastanienburg, die Musikschule Mainspitze sowie die Gustav-Brunner mit

einem bunten Programm. Oliver Mager sowie die Ballon-Magierin Rita Wiebe rundeten den Nachmittag ab.

Zum Abschluss heizte die Band Mallet den Gästen mit Classic Rock noch einmal richtig ein, bevor das große Brillantfeuerwerk den Schlusspunkt eines unter dem Strich ausgesprochen gelungen aber doch ungewöhnlichen Burgfest 2013 setze.

Die Organisatoren und Vereine bedanken sich bei allen Helfer in den Ständen, der Stadt Ginsheim-Gustavsburg, allen Bands und Künstler und den

Sponsoren für die Unterstützung. Zu guter Letzt natürlich ein ganz großes Dankeschön an das Publikum, ohne das, das Burgfest nicht wäre, was es ist;

Ein Publikum mit dem die Organisatoren und Vereine friedlich feiern & Spaß haben konnten.